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Bodin Bau GmbH

Trockenbau

Schallschutz im Trockenbau

Schallschutz im Trockenbau entsteht durch Masse, Dämmung und Entkopplung — nicht durch die Wandstärke allein.

Metallständerwerk für die neuen Trockenbauwände unter dem Dachstuhl

Was dahinter­steckt

Trockenbau

Drei Prinzipien wirken zusammen. Masse: Zwei Plattenlagen pro Seite dämmen deutlich besser als eine. Absorption: Mineralwolle im Hohlraum verhindert, dass der Zwischenraum als Resonanzkörper wirkt. Entkopplung: Werden die beiden Wandseiten auf getrennte Profilreihen gestellt, wird die direkte Körperschallübertragung unterbrochen — das ist der wirksamste der drei Hebel.

In der Praxis erreicht eine einfach beplankte, leere Ständerwand rund 35 Dezibel. Doppelt beplankt und gedämmt sind es etwa 48, mit entkoppelten Profilen über 55 Dezibel. Zum Vergleich: Ab etwa 50 Dezibel ist normale Sprache aus dem Nebenraum nicht mehr verständlich. Fehlerquellen sind Steckdosen, die sich gegenüberliegen, und Anschlussfugen ohne Dichtband.

Beispiel

In der Praxis

In einer Wohnung in Zürich klagte die Eigentümerschaft über Sprachübertragung zwischen Schlaf- und Wohnraum. Die bestehende Wand war doppelt beplankt, aber die Steckdosen lagen Rücken an Rücken im selben Gefach. Nach dem Versetzen einer Dose und dem Einbau von Schallschutzkapseln war das Problem behoben.