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Bodin Bau GmbH

Gipserarbeiten

Rissüberbrückung

Rissüberbrückung bezeichnet Systeme, die Bewegungen im Untergrund aufnehmen, ohne dass der Riss an der Oberfläche wieder sichtbar wird.

Gipser von Bodin Bau beim Verputzen der Dachschräge

Was dahinter­steckt

Gipserarbeiten

Nicht jeder Riss lässt sich einfach zuspachteln. Entscheidend ist, ob er ruht oder noch arbeitet. Ruhende Risse — etwa Schwindrisse nach dem Austrocknen — können starr geschlossen werden. Arbeitende Risse, die sich mit Temperatur und Belastung bewegen, brauchen ein elastisches System, sonst reissen sie innert Monaten wieder auf.

Für die Überbrückung wird der Riss aufgeweitet, gereinigt und mit einer elastischen Masse gefüllt. Darüber kommt ein Armierungsgewebe, das in eine Spachtelschicht eingebettet wird und die Bewegung auf eine breitere Fläche verteilt. An der Fassade kommen zusätzlich rissüberbrückende Beschichtungen zum Einsatz, die auch bei Temperaturwechseln dehnbar bleiben.

Beispiel

In der Praxis

An einer Fassade in Küssnacht zog sich ein Riss über zwei Geschosse — eine Setzung, die zur Ruhe gekommen war. Nach der Prüfung mit Gipsmarken über sechs Wochen konnten wir starr sanieren und mussten keine teure Elastikbeschichtung über die ganze Fläche legen.