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Bodin Bau GmbH

Fassade

Gewebearmierung

Die Gewebearmierung ist eine in Armierungsmasse eingebettete Glasfasermatte, die Spannungen in der Fassade verteilt und Risse verhindert.

Fachwerkhaus im Gerüst während der Fassadensanierung

Was dahinter­steckt

Fassadensanierung & Dämmung

Auf die Dämmplatten wird eine Armierungsmasse aufgezogen, das alkalibeständige Glasfasergewebe eingelegt und mit einer zweiten Lage überzogen. Wichtig ist, dass das Gewebe im oberen Drittel der Schicht liegt und nicht direkt auf der Dämmung — dort wäre es wirkungslos.

Ohne diese Schicht würde jede Plattenfuge und jede Temperaturspannung als Riss an der Oberfläche erscheinen. An besonders belasteten Stellen — Gebäudeecken, Fensterecken, Sockelanschlüsse — werden zusätzlich diagonale Gewebestreifen und Eckwinkel eingelegt, weil dort die Spannungen zusammenlaufen.

Beispiel

In der Praxis

Bei einer Nachbesserung an einem Objekt in Adliswil zeigten sich diagonale Risse an allen Fensterecken. Die Ursache war schnell gefunden: Die Diagonalarmierung an den Ecken fehlte. Das ist einer der häufigsten Ausführungsfehler bei WDVS.