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Bodin Bau GmbH

Fassade

Kompaktfassade

Kompaktfassade ist die in der Schweiz übliche Bezeichnung für ein verputztes Wärmedämmverbundsystem ohne Hinterlüftung.

Fachwerkhaus im Gerüst während der Fassadensanierung

Was dahinter­steckt

Fassadensanierung & Dämmung

Der Begriff grenzt das System von der hinterlüfteten Fassade ab, bei der zwischen Dämmung und Bekleidung eine Luftschicht liegt. Bei der Kompaktfassade sind alle Schichten fest miteinander verbunden — daher der Name. Sie ist günstiger, schlanker im Aufbau und die mit Abstand häufigste Lösung bei der energetischen Sanierung von Wohnbauten.

Die hinterlüftete Variante hat Vorteile bei der Feuchteableitung und erlaubt Bekleidungen aus Holz, Faserzement oder Metall. Sie kostet allerdings deutlich mehr und trägt stärker auf. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit Putzfassade ist die Kompaktfassade in der Regel die wirtschaftlich sinnvolle Wahl.

Beispiel

In der Praxis

Bei einem Reihenhaus in Cham lag der Grenzabstand knapp. Die Kompaktfassade trug mit 180 Millimetern Dämmung plus Putz rund 20 Zentimeter auf — eine hinterlüftete Konstruktion hätte gut 10 Zentimeter mehr gebraucht und die Baulinie überschritten.