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Bodin Bau GmbH

Fassade

EPS-Dämmplatte

EPS ist expandiertes Polystyrol — ein leichter, kostengünstiger Dämmstoff, der in der Schweiz am häufigsten für Wärmedämmverbundsysteme eingesetzt wird.

Fachwerkhaus im Gerüst während der Fassadensanierung

Was dahinter­steckt

Fassadensanierung & Dämmung

EPS besteht zu rund 98 Prozent aus Luft und zu 2 Prozent aus Polystyrol. Die Wärmeleitfähigkeit liegt bei 0,032 bis 0,040 W/mK, es ist leicht zu verarbeiten, formstabil und günstig. Graues EPS mit Graphitzusatz dämmt bei gleicher Dicke rund 20 Prozent besser als weisses und wird deshalb bevorzugt, wo die Aufbaustärke begrenzt ist.

Die Grenzen liegen beim Brandschutz und bei der Diffusion. EPS ist brennbar — ab bestimmten Gebäudehöhen sind deshalb Brandriegel aus Steinwolle vorgeschrieben. Ausserdem ist es relativ dampfdicht, was bei feuchtebelasteten Wänden problematisch sein kann. Dort ist Steinwolle die richtige Wahl.

Beispiel

In der Praxis

Für ein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus in Baar haben wir graues EPS mit umlaufenden Steinwolle-Brandriegeln über jedem Geschoss eingesetzt. So blieben Kosten und Aufbaustärke im Rahmen und die Brandschutzanforderung war erfüllt.