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Bodin Bau GmbH

Parkett & Boden

Parkett versiegeln oder ölen

Versiegeln legt einen schützenden Film auf das Holz, Ölen dringt ein und lässt die Oberfläche offen — beide Verfahren haben klar unterschiedliche Stärken.

Mitarbeiter von Bodin Bau beim Schleifen der Treppentritte

Was dahinter­steckt

Parkett & Bodenbeläge

Eine Versiegelung — meist Wasserlack in zwei bis drei Aufträgen — bildet eine geschlossene Schicht. Sie ist widerstandsfähig, wasserabweisend und pflegeleicht: feucht aufnehmen genügt. Der Nachteil: Bei einer tieferen Beschädigung lässt sich nicht partiell ausbessern, die Fläche muss ganz geschliffen und neu versiegelt werden.

Öl dringt in die Holzporen ein und härtet dort aus. Die Oberfläche bleibt offen, fühlt sich natürlicher an und lässt die Maserung deutlicher hervortreten. Kratzer lassen sich lokal nachölen, ohne dass die Stelle sichtbar bleibt. Dafür braucht ein geölter Boden regelmässige Pflege und ist gegen stehende Nässe empfindlicher.

Als Faustregel: In Haushalten mit Kindern und Hunden ist die Versiegelung meist die praktischere Wahl. Wer den natürlichen Charakter des Holzes will und die Pflege nicht scheut, fährt mit Öl besser.

Beispiel

In der Praxis

Ein Kunde in Cham wollte unbedingt geölt. Nach zwei Jahren mit zwei Hunden hat er den Boden neu versiegeln lassen — nicht wegen Schäden, sondern weil ihm der Pflegeaufwand zu hoch wurde. Wir hatten beide Varianten mit ihm durchgesprochen; der Entscheid war bewusst.